Kranker Junge entführt

E-Post von Christa Widmer

Lieber Karl,

im Anhang befindet sich der Bericht von Herrn Elscheidt über die Zwangszuführung eines kranken Jungen zur Sexualerziehung.

Sexualerziehung wird offensichtlich höher bewertet als die Gesundheit des Schülers. Ein Skandal!


Mit freundlichen Grüßen

i. A. Christa Widmer

Gemeinden-Vereinigung der Evangeliumschristen-Baptisten

in Deutschland

Eduard Elscheidt, Brüssower Str. 6, 33154 Salzkotten; Tel.: (0 52 58) 39 72; E-Mail: elscheidt@gmx.net

An alle Gemeinden der Vereinigung

Eilige Mitteilung!!!

Liebe Geschwister und Freunde,

die Geschwister aus der Gemeinde Schwelm teilen uns mit:

am 22.06.2015 um ca. 07.30 Uhr wurde der kranke 10-jährige Artur Pfaffenrot von 

den Mitarbeitern des Ordnungsamtes der Stadt Wuppertal (NRW) von zu Hause 

abgeholt und der schulischen Sexualerziehung zwangszugeführt.

Bereits vor etlichen Wochen hat die Klassenlehrerin des Jungen, Frau Clemens, 

angekündigt, in den letzten drei Wochen vor den Ferien Sexualerziehung in der 

Klasse durchzuführen. Alle Versuche der Eltern, eine Befreiung von diesem Fach für 

ihren Sohn zu erwirken, scheiterten. Frau Clemens kündete sogar an, diese 

Sexualerziehung gerade für Artur durchführen zu wollen, da die anderen Kindern das 

alles schon wüssten, Artur dagegen unzureichend aufgeklärt sei und im Notfall nicht 

wissen würde, was man tun solle, um die Entstehung eines Kindes zu verhüten. Da 

die Sexualerziehung, die die Lehrerin ihrem Kind vermitteln wollte, geradezu 

gegensätzlich zu den Wertvorstellungen der Erziehungsberechtigten ist, die die 

biblische Auffassung vertreten, dass Ausleben der Sexualität nur für die Ehe 

bestimmt ist und ein jedes, auch „ungeplantes“ Menschenleben wertvoll und 

schützenswert ist, sahen sie sich gezwungen, ihr Kind in der Zeit, in der die 

„Sexualaufklärung“ in der Schule durchgeführt würde, vom Unterricht fernzuhalten. 

Zwei Wochen lang besuchte der Junge die Schule nicht, weil das Lehrpersonal es 

ablehnte, den Eltern den konkreten Stundenplan mitzuteilen. 

Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag bekam der Junge erste Anzeichen der 

aufkommenden Magen-Darm-Grippe, so dass die Mutter sich entschlossen hatte, am 

Montagmorgen mit ihm einen Arzt aufzusuchen. Aber dazu kam es leider nicht. 

Bereits um 7.30 Uhr klingelte es an der Haustür. Ahnungslos öffneten die Eltern und 

standen zwei Mitarbeitern des Wuppertaler Ordnungsamtes gegenüber, die sofortigen 

Einlass begehrten. Diese teilten ihnen mit, dass sie den Jungen auf Antrag der Schule 

dem Sexualunterricht zwangszuführen sollten. Als die Eltern daraufhin erklärten, der 

Junge sei erkrankt, zeigte einer der Ordnungshüter zuerst Verständnis, der andere 

wollte aber trotzdem auf der Zwangszuführung beharren. Auch der Anblick des 

verängstigten Jungen, der mit seiner „Kotzschüssel“ dasaß und dessen Kleidung 

deutliche Spuren der Erkrankung aufwies, änderte seinen Beschluss nicht. Dem 

kranken Jungen wurde nicht einmal gestattet, sich umzuziehen, sondern man brachte 

den weinenden und sich wehrenden Artur zu dem Fahrzeug, mit dem er 

abtransportiert wurde. Als der Junge in der Schule abgeliefert wurde, versuchte der 

Vater, der mit seinem Auto hinterhergefahren war, der Schulleiterin Frau Thönes den 

Sachverhalt noch einmal zu schildern; doch auch sie blieb hart und erteilte dem Vater 

Hausverbot. Als der Vater sich trotzdem weigerte, das Schulgelände zu verlassen, 

bestellte die Rektorin die Polizei; die in ca. 20 Minuten angekommenen Beamten 

wiesen Herrn Pfaffenrot darauf hin, dass sie ihn im Falle eines Hausfriedensbruchs 

festnehmen würden. So musste der Vater unverrichteter Dinge die Schule verlassen 

und seinen kranken Jungen der behördlichen Willkür preisgeben. 

Wir bitten alle, die ein Herz dafür haben, die Eltern im Gebet und mit Bittgesuchen 

zu unterstützen, damit sie ihr natürliches Erziehungsrecht gemäß ihrer Überzeugung 

und gemäß dem Grundgesetz (Art. 4 und Art. 6) auch in Deutschland ausüben dürfen. 

Adressen für Petitionen:

Fritz-Harkort-Schule

Am Timpen 47

42389 Wuppertal

Rektorin Frau Thönes

Klassenlehrerin Frau Clemens

fritz-harkort-schule@stadt.wuppertal.de

Schulamt Wuppertal

Alexanderstr. 18

42103 Wuppertal

Schulamtsdirektor Herr Fischer

schulaufsicht@stadt.wupertal.de

Ordnungsamt Wuppertal

Johannes-Rau-Platz 1

Ressortleiter Herr Wolff

42275 Wuppertal

ordnungsamt@stadt.wuppertal.de

Elternverein NRW e.V.

Frau Regine Schwarzhoff

Erlemannskamp 30

45659 Recklingausen

schwazrhoff@versanet.de

Herrn Bundespräsidenten Gauck

Spreeweg 1

10557 Berlin

Fax: 00 49 30 20 00 1999 

bundespraesidialamt@bpra.bund.de

Bundeskanzleramt

Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel

Willy-Brand-Platz 1

10557 Berlin

Fax: 00 49 30 184 00 23 57

poststelle@bk.bund.de

An die Bildungsministerin für NRW

Frau Sylvia Löhrmann

Völklinger Str. 49

40221 Düsseldorf

Fax: 00 49 2 11 58 67 32 29

poststelle@msw.nrw.de

Charly  23.06.2015