Die untergegangene Welt

1Mo 1,1 Im Anfang schuf Gott die Himmel {Im Hebr. steht das Wort "Himmel" immer in der Mehrzahl} und die Erde.
1Mo 1,2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der
{W. über der Fläche der} Tiefe; {Eig. eine rauschende, tiefe Wassermenge; so auch Kap. 7,11; 8,22. Mo. 49,25} und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. {W. über der Fläche der}


Vers 1 berichtet von der Erschaffung der Himmel und der Erde. Wann dieses geschah wissen wir nicht. Aber wir wissen wer der handelnde Schöpfer ist, nämlich unser geliebter Herr Jesus.

Kol 1,16 Denn durch ihn {W. in ihm, d.h. in der Kraft seiner Person} sind alle Dinge geschaffen worden, die in den Himmeln und die auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: alle Dinge sind durch ihn und für ihn geschaffen.

Joh 1,1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Joh 1,2 Dieses {O. Er} war im Anfang bei Gott.
Joh 1,3 Alles ward durch dasselbe, {O. ihn} und ohne dasselbe {O. ihn} ward auch nicht eines, das geworden ist.


Die Himmel und die Erde von Vers 1 waren. Das heißt sie sind heute nicht.

2Petr 3,5 Denn nach ihrem eigenen Willen ist ihnen dies verborgen, daß von alters her Himmel waren und eine Erde, entstehend {O. bestehend} aus Wasser und im {O. durch} Wasser durch das Wort Gottes,

Vers 2 sagt: Die Erde „war“… Andere Übersetzen „ward“. Das hebr. Grundwort ist Hajah, was übersetzt „werden“ ist. Nach Dabhar „wurde“. Es ist ersichtlich, daß die damalige Welt unterging. Sie wurde wüst und leer. Nach Dabhar Chaos und Durchstörung. So wird es auch im neuen Testament bezeugt.

2Petr 3,6 durch welche {bezieht sich auf "Wasser" in V.5} die damalige Welt, vom Wasser überschwemmt, unterging.


Manche denken es handle sich hierbei um die Sintflut von 1.Mose 6,5 - 8,5 Jedoch wurden da keine Himmel zerstört wie in 2.Petrus 3,5 indirekt gesagt wird. Auch ist die Geschichte der Sintflut im Gegensatz zur genannten Stelle den meisten Menschen bekannt.

Es gab vor den heutigen Himmeln, Himmel. Es gab vor unserer Erde eine Erde. Es gibt jetzt Himmel und eine Erde und es wird zukünftige Himmel und eine Erde geben.

2Petr 3,10 Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden.

2Petr 3,13 Wir erwarten aber, nach seiner Verheißung, neue Himmel und eine neue Erde, in welchen Gerechtigkeit wohnt.

Deshalb lasst uns nach Heiligung streben.

2Petr 3,11 Da nun dies alles aufgelöst wird, welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel {O. Verhalten} und Gottseligkeit! {Die Wörter "Wandel" und "Gottseligkeit" stehen im Griech. in der Mehrzahl}
2Petr 3,12 Indem ihr erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes, dessentwegen die Himmel, in Feuer geraten, werden aufgelöst und die Elemente im Brande zerschmelzen werden.
2Petr 3,14 Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, so befleißiget euch, ohne Flecken und tadellos von ihm erfunden zu werden in Frieden.


Am Ende von Vers 2 heißt es: ... und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Wo der Geist auftaucht da geschieht etwas. Es war der Anfang unserer heutigen Schöpfung. Der Geist lässt nichts im Chaos liegen. Der Geist spendet Leben. So konnte das Sechs - Tagewerk beginnen.

Ist es in dir noch wüst und leer? Dann will der Geist auch in dir neues Leben aus Gott erwecken. Das wünsche ich dir von Herzen.

Charly   20.12.2014