Index   Wortbetrachtungen   2.Korinther 4   

Charly

Verblendet

Ein Mann stand auf einer Holzkiste und ließ sich spottend über den christlichen Glauben aus: „Die Leute sagen, Gott existiere, aber ich sehe ihn nicht. Die Leute sagen, es nahe Gericht, aber ich sehe es nicht. Die Leute sagen, es gäbe Himmel und Hölle, von alle dem sehe ich nichts!“

Nach etwas Applaus der Umherstehenden stieg er von seiner „Kanzel“ herunter.

Nun stand ein Anderer auf der Kiste und gab Antwort: „Die Leute sagen, rundherum sei grünes Gras, aber ich sehe es nicht. Die Leute sagen, oben sei blauer Himmel, aber ich sehe ihn nicht. Die Leute sagen, in der Nähe gäbe es viele Bäume, doch das alles sehe ich nicht. - Sie sehen, ich bin blind.

2.Kor.4,4 In welchen der Gott dieser Welt
den Sinn der Ungläubigen verblendet hat.

Samuel

Der Gott dieser Welt, der Teufel, verblendet die Ungläubigen.  Giltet das auch für Kinder oder gar für Säuglinge?

Charly

In 2.Mo.8,15.32 und 9,7.34 verstockte der Pharao sein Herz. In 2.Mo.10,1 sagt Gott:  ich habe sein Herz verstockt. So denke ich, daß eigene Verstockung der Verblendung, die der Teufel dann bewirken darf, voraus geht. Dennoch ist die Sünde im Fleisch. Selbst in Babys. Da gehe ich aber nicht von Verblendung aus.